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dudziarzKapela Koźlarska
Kapela koźlarska jest to zespół muzyków, grający w składzie kozioł i skrzypce do początków XX wieku, w latach przed I wojną światową dołączył do tego składu klarnet Es, a w latach międzywojennych trąbka B. W takim zestawieniu kapele grają jeszcze w okresie powojennym i jak pokazują fakty wpływ na to gdzie i komu grały kapele miały finanse. Zmieniło się to w okresie, kiedy mecenat nad kulturą przejęło państwo.
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ARTYKUŁY: strony_obcojezyczne_dziewczyny.jpgDie Sackpfeifen-Kapelle wurde im Jahre 1960 gegründet. Ihr Initiator und Begründer war Tomasz Kotkowiak, der auch erster Lehrmeister und Leiter der Kapelle wurde. Tomasz Kotkowiak wurde am 23. Oktober 1909 in Siedlec bei Wolsztyn geboren. Dort hat er die Grundschule besucht und das Spielen auf der Es-Klarinette gelernt. Später erlernte er auch das Spiel auf der Geige und auf den weißen Sackpfeifen, die man zu Hochzeiten spielte. Sein Meister war Jan Gniatowski, der ihm die Sackpfeifen (oder den „Dudelsack“) baute. Zusammen mit seinen vier Brüdern und seiner Schwester gründete er eine Familienkapelle, die seit 1939 auftrat. Im Jahre 1945 ist Tomasz mit seiner Frau und seinen Kindern nach Zbaszynek umgezogen, wo er eine Anstellung bei der Bahn fand. Bis zum Jahre 1960 hat er mit verschiedenen Musikern auf Hochzeiten, bei Festspielen und Festen, sowie bei zahleichen anderen Gelegenheiten gespielt. Zugleich war er Vize-Präsident des Volksmusikvereins. Als Dirigent der Kapelle in Zbaszynek, die er bis 1991 leitete, hat er sich grosse Verdienste erworben. Er war Multi-Instrumentalist und Konstrukteur der weißen Sackpfeifen. Durch die Jahre hin haben in seiner Kapelle ca. 120 Musiker ihre Musikkenntnisse auf Sackpfeifen, Geigen, Es-Klarinetten und B-Trompeten erworben. Die Kapelle spielte in den 31 Jahren seit ihrer Gründung bei über 500 Konzerten auf verschiedenen privaten und nationalen Festen. Für ihre Leistungen hat sie eine Anzahl verschiedener wertvoller Preise auf Festivals und Kapellenschauen gewonnen.

ARTYKUŁY: strony_obcojezyczne_kapela.jpgIn Anerkennung der Verdienste von Tomasz Kotkowiak tritt seit dem Jahre 1992 die Kapelle "Kotkowiacy" auf. Wegen der Schließung des Kulturhauses „Kolejarz“ und wegen seines fortgeschrittenen Alters nahm der Meister nicht mehr Teil am Bau der Sackpfeifen und am Musikunterricht. Seine Kenntnisse übertrug er an seinen Enkel Jerzy Skrzypczak, der die Erbschaft seines Großvaters antrat. Die erste Zusammenstellung der Kapelle Kotkowiacy glich der Familienkapelle von Tomasz. In der Kapelle spielten Jerzy Skrzypczak den Dudelsack, Edward Kolendowicz die Es-Klarinette, Stanislaw Szwat die Geige, Stefan Panczocha das Akkordeon, Karol Holod die B-Klarinette, Marek Dembniak den Kontrabass, und Miroslawa Skrzypczak übernahm den Gesang. Im Jahre 1996 zog sich S. Szwat aus der Kapelle zurück und seine Arbeit übernahm Jan Przadka.

Am 6. Mai 1996 ist Tomasz Kotkowiak verstorben. Nach seinem Tode stiftete die Gemeinde Zbaszynek, nach einem Beschluss des Stadtrats, einen Obelisken mit einer Tafel in der Form eines stilisierten Dudelsacks. Darauf ist das Bildnis des Meisters zu sehen mit den Worten „In der Musik hat er die Schönheit unseres Landes zum Ausdruck gebracht“.

Die veränderte Zeit brachten auch Änderungen in der Zusammenstellung der Kapelle mit sich. Es werden Konzerte aufgeführt, bei denen zusammen mit der authentischen Kapelle (Dudelsack, Geigen, Es-Klarinetten) auch das Akkordeon gespielt wird. Gleichzeitig wird die Musik durch den rockigen Klang der elektrischen Gitarre und des Schlagzeuges verstärkt und statt des Kontrabass spielt die Bassgitarre.

ARTYKUŁY: strony_obcojezyczne_skansen.jpgIm Jahre 2001 hat sich die Zusammenstellung der Kapelle wieder mehr in einen Familienverband verändert. K. Holod, E. Kolendowicz und J. Przadka verliessen die Kapelle und ihre Arbeit übernahmen die Töchter von M. Dembniak, Lidka, und von J. Skrzypczak, Marta. Im Laufe der Zeit schlossen sich der Sackpfeifenspieler Przemyslaw Dudzinski und der Es-Klarinettenspieler Jaroslaw Springer der Kapelle an. In dieser Zusammenstellung spielt die Kapelle bis zum heutigen Tag. In den letzten 15 Jahren ist die Kapelle bei über 800 Konzerten in Polen und in 20 Europäischen Staaten aufgetreten. Als besonderen Erfolg rechnet sich die Kapelle an, dass sie in mehr als 600 Ausbildungsstätten gespielt hat.

Im Rahmen der didaktischen Stunden, die gemeinsam mit dem Lubusker Konzertbüro veranstaltet wurden, haben über 60.000 Kinder, Schüler und Studenten sich die Vorträge der Volksmusik angehört. Die Kapelle hat viele mehr oder weniger bedeutsame Konzerte zusammen mit anderen führenden Vertretern der polnischen Unterhaltungsmusik aufgeführt. Dabei konnte sie zahlreichen Persönlichkeiten aus der Welt von Politik, Sport und Kultur den authentischen und stilvollen Charakter der Folklore vermitteln.

Seit dem Jahre 2004 spielt im Kulturhaus „Kolejarz“ in Zbaszynek die Kapelle „Mali Kotkowiacy“ („Junge Kotkowiacy“), die von Jerzy Skrzypczak geleitet wird. Trotz der geringen musikalischen Erfahrung haben die Jugendlichen schon bei einigen lokalen Veranstaltungen aufgespielt.

Deutscher Text:
Herbert Löhner


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